100% Erfolg bei Unternehmensgründungen!

Venture Capital (VC)-Gesellschaften verfolgen meistens ein statistisches Erfolgsmodell: sie investieren in eine höhere Anzahl von Unternehmen und hoffen, dass unter ihnen einige sind, die sich wirtschaftlich so gut entwickeln, dass sie die Verluste der anderen überkompensieren. Bei einer zwei- oder sogar dreistelligen Anzahl von Unternehmen fehlt in der Regel die Technologie- und Branchenkompetenz, um den Unternehmen durch fachliche Beratung zum Erfolg zu verhelfen. Also fokussiert man sich auf die Kontrolle der Finanzzahlen. Es werden Businesspläne diskutiert und die Zahlen von Quartalsauswertungen hin und her gedreht – aber sie werden dadurch nicht besser.

Gleichzeitig findet ein Wettlauf der gegenseitigen Beschummelung statt. Die  Unternehmensvertreter beschönigen die neuen Planzahlen und versprechen das Blaue vom Himmel herunter, und die VC-Vertreter verwässern mit jeder Finanzierungsrunde die Anteile der Firmengründer und knebeln sie durch Vorrangregelungen. Im Endergebnis besitzen die Unternehmensgründer dann kaum noch Anteile und müssen den endlich eingetroffenen Gewinn erst einmal an die VC – Gesellschaft abliefern. Falls vorher die VC-Gesellschaft die Lust verliert und das Unternehmen in die Insolvenz rutscht, bleibt den Gründern außer einem Schatz an gewonnenen Lebenserfahrungen gar nichts.

Das Modell der Scheer Group ist dagegen eine Mischung aus den Konzepten Business Angel, Private Equity und Innovationsinkubator.

Die Scheer Group beteiligt sich als Holding an Technologieunternehmen im ITK-Bereich, (z.Zt. sind es sechs), berät die Unternehmen fachlich sowie sucht und koordiniert Synergien zwischen den Unternehmen. Dazu besitzt die Holding Manager für Marketing, Internationalisierung, Personal, Finanzen und einen Innovationsscout. Für die Bereiche

Beschaffung, Finanzen, Marketing, IT-Infrastruktur, Innovation und Softwarearchitektur sind Arbeitsgruppen gebildet, um Zusammenarbeitsmöglichkeiten zwischen den Unternehmen zu finden. Niedrig hängende Früchte der Synergien sind gemeinsame Beschaffung von Dienstwagen und Materialien, während die Definition einer einheitlichen Architektur für die Softwareentwicklung schon intensiver Diskussionen bedarf. Auch ein einheitlicher Marketingauftritt ist nicht leicht zu finden.

Insgesamt muss immer ein Kompromiss gefunden werden zwischen den Vorteilen der Einheitlichkeit und den Spezialanforderungen des jeweiligen Unternehmens. Aber diese Spezialanforderungen müssen dann eben gut begründet sein. Damit kann sich jedes Unternehmen auf seinen USP (Unique Selling Proposition) konzentrieren.

Die älteren und damit größeren Unternehmen sehen nicht sofort den Vorteil einer Zusammenarbeit, schließlich haben sie es bisher ja auch alleine geschafft und fühlen sich in der Rolle des „Gebenden“. Hier muss dann argumentativ überzeugend nachgeholfen werden. Sobald sie aber erst einmal von dem Spezialwissen eines kleineren Nachbarn profitiert haben oder durch ihn einen neuen Kunden gewonnen haben, steigt der Kooperationswille.

Da Unternehmensgründer ein starkes Ego-Bedürfnis haben, ist die Zusammenarbeit, bei der man etwas von sich aufgeben muss, um an der gemeinsamen Sache zu partizipieren, im ersten Moment konfliktär. Deshalb überzeugen im Endergebnis nur wirtschaftliche Erfolge.

Da alle Unternehmen Wachstumsunternehmen sein sollen, müssen die Unternehmensgründer und das Management der Unternehmen auch in ihrer persönlichen Qualifikation weiterentwickelt werden. Dazu wurden in diesem Jahr schon mehr als 30 Kurse durchgeführt. Sie reichen vom Projektmanagement bis zur Ausbildung von Führungsfähigkeiten. Es ist eben ein großer Unterschied, ob die Gründer ein 10-Mann Unternehmen leiten oder ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern und mehr.

Besondere Vorteile bietet die Scheer Group in der Außendarstellung. Ein gemeinsamer Messestand auf der CeBIT zeigt eine beeindruckendere Größe als mehrere verstreute kleine Stände. Auch kann man Kunden mit dem gesamten Angebot des Netzwerks imponieren.

Bei neuen Zweigstellen in Deutschland oder bei der Internationalisierung kann man sich die Infrastruktur in einem gemeinsamen Büro teilen.

Besteht bei einem Unternehmen der Bedarf an begründetem Wachstumskapital, so hilft

die Scheer Group mit günstigen Krediten. Die Anteilsverhältnisse werden dadurch – im Gegensatz zu den Finanzierungsrunden der VC’s – nicht verändert, um die Motivation der Manager nicht zu stören.

Auch ein gesunder Wettbewerb zwischen den Unternehmen um die besten Wachstumsergebnisse ist durchaus gewünscht.

Um das „zufällige“ Zusammentreffen der Mitarbeiter der Unternehmen weiter zu fördern, so dass aus Gesprächen neue Ideen oder Kundenkontakte entstehen, ziehen die Unternehmen Anfang des nächsten Jahres in ein neu gebautes 10 – stöckiges Gebäude, den Scheer Tower, auf den Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Hier ergeben sich dann weitere Synergiepotenziale mit den Lehrstühlen und Forschungsinstituten.

Auf einen kurzen Nenner gebracht, besteht das Prinzip der Scheer Group darin, hochqualifizierte und unternehmerische Menschen mit Wachstumsfeldern und –märkten zu verbinden und sie so zu unterstützen, dass jedes Unternehmen eine Erfolgsstory wird.

 

Infos zu den einzelnen Unternehmen siehe unter www.scheer-group.com

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